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heiligen Vaters gegen dieſes wilde Thal, wo du betheſt, frommes Maͤdchen? Was—
So warer Ihr alſo in Rom? Sagt mir doch, ob wirklich des heiligen Peter Münſter.—
So heilig, ſo groß iſt, als hier die kleine Annencapelle? Seht Fraͤulein, die Mauern dieſer Capelle ſind unſere weltalten Berge; der Himmel iſt ihre Decke, und am Altare bethet ein frommer Engel, gewiß nicht wie zu Sanct⸗Peter um Sün⸗ den zu büßen, ſondern in der Glorie frommer Un⸗ ſchuld. Vor dieſem Altar will ich künftig bethen, in Sanct⸗Peter muß ich verſtummen.
Ihr ſpottet mit den Heiligen, daß iſt nicht gut, Marſan.
Ich haſſe den Schein, Fraͤulein, und kniend verehre ich die Unſchuld. Ich fand in Rom nichts, was ich nicht vergeſſen könnte. Hier fand ich, was ewig in dieſer Bruſt leben wird. O verſinkt einſt mein Auge in des Grabes Nacht, ſo bekleide ein Blick ſo ſanft, ſo mitleidig wie deiner, Mad hen, die aufſchwebende Seele!
Ihr habt in Rom ſchmeicheln gelernt.
Die reinſte Schmeicheley, machſt du zur Wahr⸗ heit. Das redeten ſie; aber das Fraͤulein wünſchte ihm Glück zur Heimkunft, und ging, die Han⸗d auf Kreutz und Bruſt gelegt, in die Capelle, Ru⸗ dolph den Weg nach Marſan.
Auf dem Heimwege bedachte nochſeinmahl Enms 4†
das Geſprach mit dem Jüngling, und jetzt erſt errö⸗


