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Während ſein Begleiter mit der Wunde beſchaf⸗ tiget war, löſte Emma das Helmband auf, erhob das Viſer, nahm den Helm ihm vom Haupte, und ein blaßes, aber ſchönes Jünglingsgeſicht lag in ihrem Schooße.
Hohle du Waſſer im Helm aus der Quelle, rief ſie mitleidig, und legte das Haupt bequemer. Das Waſſer kam, und der Jüngling, erfriſcht mit kaltem Waſſer, ſchlug die Augen auf, eben da Emma ſich über ihn gebeugt hatte, um zu ſehen, ob der Mund nicht wieder athmete. Sie hatte dazu ihren Schleyer über das Haupt geſchlagen. Er ſah, und auf ſeine Wangen kehrte die Röthe, in ſein Auge, das ſich auf ihr Auge feſt heftete, das Feuer zurück. Er richtete ſich empor, gerade als ſie ihr Geſicht zurückzog, ſie immer ernſt beobach⸗
tend, bis ſie den Schleyer fallen ließ, und vom Boden aufſtand.
* Sein Blick, ernſt, erſtaunt, und ſanft, ver⸗ folgte ſie. Seyd Ihr eine Heilige? ſagte er leiſe, ſich langſam emporrichtend, oder ein Engel? denn hier weit umher weiß ich kein Frauenkloſter.
Seyd Ihr hier der Gegend kundig, edler Rit⸗ ter? fragte ſie abwendend, und da er nicht antwor⸗ tete, fragte ſie ſeinen Begleiter, iſt etwa hier Eure Heimath?
In Marſan, antwortete der. Es iſt der freye Eigner des Gutes, des z Graſen von Greyerz Dianſ mann.


