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iin die Thur. Sie pochte leiſe an die Zimmerthuͤt
— 50— ausbreitend, als müßte Heinrich dahinter ſtehen. Sie hörte von oben das Getöſe der Holzhacker, den füßen Ton der Kuhglocken; aber Heinrich war nicht da. Heinrich! ſeufzte ſie aus der wunden Bruſt. Das Echo gab ihr den Seufzer zurück.
Da ſah ſie unter dem Grün der Linden das Häuschen ihres Lehrers in der Ferne; da glänzte der Spiegel des Sees. Sie flog mit ausgebreite⸗ ten Armen vorwärts. Ach, ſie durfte nicht fragen. Iyr Fuß ſtockte, ihre Wange erblaßte. Da ſtand die Gondel, halbvoll Waſſer. Wo iſt der Vater? fragte ſie dennoch. Er iſt lange fort! antwortete die Magd, und begrüßte Blanden. Und aͤngſtlich
. fragte Blande: und Heinrich? Iſt noch nicht heim.
Sie legte die Hand über die Augen. Aber ſie ließ ſich nach dem Paradieſe hinüber rudern.
Oie Rehe, die Tauben, das andere Geflüͤgel kann⸗
te Blanden nicht mehr. Ach, das betrübte ſie am
meiſten. Ich bin eine Fremde hier! ſagte ſie lang⸗ ſam, leiſe, ſchwermuͤthig. Sie kehrte zurück. Der
Wagen raſſelte noch immer im felſigen Hohlwege, weit ums Dorf. Da ſtand die Kirche, und ſie blied zweifelnd ſtehen; denn vor ihr ſtand, das Pfarr⸗ haus..
Als häͤtte ſie etwas verbrochen, gegen die theu⸗
ren Bewohner des Hauſes, ging ſie den Weg, der „orüberführte, mit bebenden Schritten, mit geſenk 3 tem Auge. Ader nein, ſie konnte nicht. Sie flo


