Blicke gen Himmel: waͤre doch Blande hier! das
Geſpraͤch wurde abgebrochen, wieder angeknuüpft, 1 und der Caſtellan, dem die Frau ihren Stoßſeuf⸗ zer an den Himmel mitgetheilt hatte, ſtemmte das Kinn auf ſeinen Stockknopf, und ging nachſinnend in dem prächtigen Saale auf und nieder, die Naſe in der Luft, als ware er ſchon des Freyherrn Schwiegervater.
Die Mutter hob von Blanden an. Sie that, was ſie ſchicklicherweiſe konnte, des Barons Auf⸗ merkſamkeit auf Blanden zu lenken; aber vergebens. Der Baron hörte höflich zu; aber brach gleichgültig ab, ſobald er konnte. O wenn doch Blande ſelbſt hier waͤre? rief ſie zehnmahl.
Da ſie wieder nach Schönberg reiſten, bath der Baron ſie ja zu verſchweigen, was er ihrer Freund⸗ ſchaft nur entdeckt hätte. Er verſprach recht bald wieder nach Schönberg zu kommen.
Und Blande ſoll her! rief die Mutter mit der Fauſt in die flache Hand ſchlagend, und die Baſe ſchreibt, daß wir ſie ganz und gar nicht wie⸗ der kennen wurden, ſo haͤtte ſie ſich formirt in den ſechs Monathen unter der Frau von Wollzogen Aufſicht. Und ſingen? ſchreibt die Baſe: ſie hatte immer eine ſchöne Stimme von ihrer ſeligen Mut⸗ ter her. Die ſang auch.*
Pft! Pſt! das darf Niemand hören, ein un ehliches Kind! Sonſt waͤre alles vorbey. Un liebe Frau, ich denke, wir dürfen uns nichts
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