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Lenardo und Blandine, oder Amandus und Amanda : Der Mündel : Die Blumen : Drey kleine Romane / von August Lafontaine
Entstehung
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ſich ſonſt aufhielt, der ſchönſte, der großmüthigſte, 3

— 42— Reſpect nicht that, in einen fürſtlichen Seſſel, ſchlug ein Knie über das andere, warf das Haupt auf, als wäre er der Fürſt. Aber er ſagte nichts; er lä⸗ chelte nur. Der Ausgang war noch ungewiß, und

4.„„. ſeine Weisheit mußte er retten.

Aber Alles, auch die Loſung Amanda kam zu ſpaͤt; denn auf der Reiſe in die Reſidenz, eine Viertelſtunde vom Thore, wo Madame Bruch mit ihrer Tochter und Blande ausſtiegen, um die Lo⸗ cken zu rollen, den Staub abzuſchütteln, und die Salops hervor zu hohlen, erblickte Herr von Har⸗ tenſtein aus dem Fenſter ſeines Gartenhauſes, hin⸗ ter einer Jalouſie verborgen, Blanden. Er erſtaunte vor dieſem himmliſchen Reitz des Maͤdchens. Sein Herz pochte ſtärker als jemahls. Er nahm ſein Glas, und ſchaute. Iſt ſo viel Reitz möglich? ſagte er immer mehr erſtaunend.

Die Damen waren fertig mit ihrem Putz, und ſtiegen ein. Der Baron hinter den Wagen her. Er hörte im Thor die Nahmen der Madame Bruch. Er folgte dem Wagen bis vor die Wohnung, wo ſie ausſtiegen. Nach einer Stunde wußte der Ba⸗ ron von ſeinem Julius der Madame Bruch Welt⸗ geſchichte, und er quartirte ſich in ein Wirthshaus gegenüber ein, von wo er den Charakter der ſchö⸗ nen Fremden zu ſtudiren anfing. Julius dagegen ſtudierte Blandens Stammbaum und Geſchäfte hier.

Der Baron hieß in der Reſidenz, oder wo er