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Lenardo und Blandine, oder Amandus und Amanda : Der Mündel : Die Blumen : Drey kleine Romane / von August Lafontaine
Entstehung
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O mein Gott, gnädige Frau, das kann ich.! brach die Frau freudig hervor. Denn die Frau Bruch hatte gegen die Caſtellaninn ſich ein wenig zu reich gemacht, mit zu viel gutem Willen ver⸗ ſprochen, Blanden umſonſt zu ſich zu nehmen. Die Reue war ſchon nachgekommen. Das kann ich, rief ſie. Ich habe gerade, gerade das Mädchen, das Sie ſuchen. Sie iſt mit hier. Wenn Ihnen gefäͤl⸗ lig iſt?.

Die Sache war in ein paar Minuten in Rich⸗ tigkeit. Madame Bruch, ihre Tochter, und Blande fuhren mit der Frau von Wollzogen, aßen bey ihr, waren entzückt, wurden beſchenkt von ihr. Blande blieb ſogleich da. Die Caſtellaninn gab ihre Ein⸗ willigung nach einem Briefe von ihrer Verwand⸗ tinn, worin dieſe die Frau von Wollzogen in den Himmel erhob, Blandens Schickſal glücklich pries, daß ſie in dieſem vornehmen reichen Hauſe, das ſo⸗ gar von den Prinzeſſinnen beſucht wurde, lebte. O, wer weiß, liebſte Baſe, welche Freude ſie noch an Blanden erleben, welche Ehre! denn Blande iſt ſchoͤn, wie ein Engel. Alle Männer ſtarren ſie⸗ an mit Erſtaunen. O welch ein glückliche Mutter

ſind Sie!

Die Caſtellaninn ſtieg auf in einen Himmel von Grafen, Baronen und adelichen Titeln, brü⸗ ſtete ſich gegen Paſtors, noch mehr gegen den Klausner, die nicht da waren, ſchon im Voraus. Der Caſtellan warf ſich, was er ſonſt aus nefem

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