— 33—
ſtaunen, da Blande, die ſich in ſich ſelbſt hinein⸗ ſchmiegte, da ſie es nicht mehr in ihr Kleid konnte, nach der Mode vor ihr ſtand. Schön, wie ein En⸗ gel! rief das Stadtmadchen voll heimlichen Neides.
Vier Wochen nur in der Stadt, liebſte Baſe! rief der Caſtellaninn Verwandte den andern Tag. Ein Tanzmeiſter ein paar Monathe, daß die ſchöne Statue Leben bekommt. In die Welt! In die Welt! Guter Gott! ſage ich immer, nichts kann die Welt erſetzen, und den Hof; denn da hat man die Moden aus der erſten Hand! Das ſage ich immer! Liedes Herzchen, wie Sie den Schwal halten, als wäre es ein Regenſchirm. Jettchen, mach doch ein⸗ mahl mit dem Schwal die Bewegung aus dem Do⸗ nauweibchen. Da ſollen Sie ſehen, Engelskind, was ein Schwal iſt.
Kurz, die Caſtellaninn glühte, da ſie den Nixentanz geſehen hotte, die Blande in der ſteif⸗ ſten Stellung anſtaunte. Man fliſterte, man nick⸗ te, und es wurde beſchloſſen, Blande ſollte ein paar Monathe in die Stadt, um Welt zu lernen.
Herr Schnell machte Himmel und Erde rege⸗ da er es erfuhr. Er ſtellte der thörichten Mutter Himmel und Erde vor. Die Mutter antwortete ſehr höflich, der Erbſchaft wegen, die ſie hoffte. Da aber der Klausner gar nicht mit dem Verluſt der Erbſchaft drohte, was ſie ſehr gefürchtet hatte, ſpielte ſie ſogar ſeldſt darauf an, feſt eneſchloſſen,
wenn er ſich bindig erklarte, Biandens Stadtreiſe
————


