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— 32— mein Herz ſich, für ſie allein ſchlaͤgt dieſe volle Bruſt, an ihr haͤngt mein Leben!
Blande konnte nicht mehr zuhören vor Weinen und Entzücken. Sie ſtand auf; da gab ihr Schnell den Brief. Sie nahm ihn mit in's Paradies, und
da las ſie ihn allein.
Ich liebe die Menſchen, fuhr Heinrich fort: ich liebe die Welt. Sie iſt mir nicht fremd. Aber mir
iſt, als müßte ich ihr ewig fremd ſeyn; als gehoͤrte
ich einem höhern, einem ſchönern Leben an, einem heiligen, wie jene Frau, von der Sie den Kindern erzaͤhlten, die begraben war, und wieder aus dem Grabe aufſtand, die immer die blaße Grabesfarbe behielt, und nie wieder, ſo lang ſie lebte, lächelte. O Blande hat mich auf ewig zum Fremdling in der Welt gemacht. O meine Blande!
Nur in der Muſik hier, mein Vater, finde ich
allein meine heimiſche Welt wieder, mein Paradies,
Sie, meinen Pater und meine Blande, ſo neu ſie mir war, ſo war ſie mir dennoch gar nicht fremd. Ich ſaß da, und ſie trug mich auf ihren tönenden Flügeln leiſe zurück, wie auf der Gondel, in das Paradies, in Blandens Arme, und mit ihr, mit ihr ewig verbunden, verklaͤrt in unſerer himmliſchen Liebe, ſtieg ich empor, durch lauter Morgenröthen
nd Regenbogen, und durch lauter Sonnen und duftende milde Frühlingsnächte, umrauſcht von flie⸗ genden und klingenden Welten in eine höhere Welt,
bis der Doctor, Ihr Freund, der mich hineinge⸗
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