nicht? Nun, wenn wir uns nicht in einander ſchi⸗ cken, was thut's denn?
Wenn'’s nicht davon eine Probe ſeyn ſoll, ob wir uns auch ſo recht lieb haben. Denn haͤtten ſie recht, ſo gingen ſie gerade heraus, und dein Vater lächelte dazu, als wäre es nur Spaß.
Aber es war kein Spaß. Den Blande ſaß den andern Tag am offnen Fenſter des Schloſſes, und 3 ſchüttelte den Kopf, da Heinrich winkte, und da
er in's Schloß kam, ſagte ihm die Caſtellaninn: Blande hat zu thun: Geh' du an deine Bücher!
Brum nend ging Heinrich, und mit dem Kopfe zurnend nickend. Aber er war wie eine Katze am Pfirſich⸗Spalier hinauf vor Blandens Fenſter. Er hinein, und die Mutter traf ihn bey Blanden.
Die Mutter redete nun in ſchaͤrferm Ernſt. Heinrich warf einen bedeutenden Blick auf Blan⸗ den, und ging ſtill, und Beyde ſprachen ſich, ehe die Sonne aufging, und ehe die Aeltern auf waren.*
Schnell fyagte nach Blanden. Heinrich erzählte 4 unſchuldig alles, auch wie er Blanden heimlich n ſaähe. Schnell läͤchelte. Er ging zum erſten Mahle h zu den Aeltern. Er erhielt nur ſo viel, daß man fi. Blanden nicht mehr von dem jungen Menſchen ſe trennen wollte; dagegen verſprach Schnell, Hein⸗ ſ d d
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cich ſollte weg von Schönberg.* Alles kam leidlich in's Gleis wieder. Schnell fand ſeine Entſchuldigung für die Aeltern, die


