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annahm. Der Vater gab den Unterricht, der ihm ſchwer wurde, nun auf, und des Knaben Unter⸗ richt bey dem Klausner wurde nun ernſthaft; denn er hatte den Grundſatz: was gelernt werden ſoll, muß mit Ernſt gelernt werden, muß eine Arbeit ſeyn, ſogar eine ſchwere Arbeit. Aber zugleich gab er dem Knaben Kraft zur Arbeit.
Sieht dein Vater nicht, Heinrich, daß du hier
viel lernſt, ſehr viel: ſo mußt du auf eine Schule, und wer weiß, ob du dann Blandinen je wieder ſiehſt. Das einzige Wort gab dem Knaben eine zehnfache Kraft. Er lernte viel.
Da wagten die dankbaren Aeltern noch einmahl
den Umgang des ungeſelligen, wohlthätigen Ein⸗
ſiedlers zu erhalten; aber vergebens. Er war ſo
kalt, daß ſie alle Hoffnung aufgaben. Sie über⸗
ließen ihm die Kinder faſt ganz.
Heinrich trieb ſeine Sprachen mit Eifer; Blande beſorgte die Inſel, mit ihrer Arbeit in der Hand. Dann nahm Schnell die Kinder mit zu ſeinen Ar⸗ beitern auf das neue Feld, das immer reichere Ern⸗
ten trug. Sie waren nicht müßige Zuſchauer. Sie
lernten, was ſie hier machen ſahen, und Heinrich mußte ſogar mit Hand anlegen.
Ein neuer Bienenſtand, ein neuer Obſtgarten
am See hin lehrte Blanden die Geſchaͤfte des Zeid⸗
lens, der Obſtzucht, des Gartenbaus. Sie ſpielte nicht, ſondern ſie war ernſthaft thaͤtig. Dann hat⸗ ten ſie ihre Spielſtunden, die ſie mit edlern Bl 4.


