Teil eines Werkes 
2. AbtheilungDer rothe Fasching : Roman aus Frankreichs jüngster Vergangenheit : 1. Band (1872)
Entstehung
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188 tobten. Auch überkam ihn nach all der Aufregung und Todesgewißheit eine Mattigkeit, die er nicht mehr über⸗ winden konnte. Eine furchtbare Angſt geſellte ſich dazu.

Lange Wochen hatte er nichts mehr von dem Schickſale

Nini's erfahren.

Unter der Thür ſeines Hauſes traf er Poère An⸗ drolet. Derſelbe fiel ihm weinend um den Hals.

Sie lebt noch, flüſterte er,aber nicht mehr lange.

Jean Jaccard nickte. Er wußte das ja ſchon ſeit geraumer Zeit. Und dennoch erſchien es ihm wie ein großes Glück, daß ſie noch lebte.

Und Paul Mervin? fragte Jean Jaccard.

Der macht gegenwärtig ein griechiſches Feuer, um die Preußen in einer Nacht mit Stumpf und Stiel auszurotten. Sein Weib iſt inzwiſchen geſtorben, die Arme. Ich glaube, ſie iſt bei dem Verſuche erſtickt, bei dem ſich auch Paul Mervin die Haare und das Geſicht verbrannte, daß er ausſieht wie ein Wilder. Tolle Leute!

Pere Androlet ſprach verhältnißmäßig vernünftig. Er hatte dem Wein entſagt, um dieſelbe Nini Berton zu pflegen, die ihn einſt ſo ſchnöde behandelt. Vielleicht hatten auch die täglichen Gänge von der Höllenbarridre bis zum lateiniſchen Viertel günſtig auf den Zuſtand