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Jean Jaccard näherte ſich Mondélion. Die⸗ ſer blickte ihn wild und höhniſch an und erhob die Waffe.
„Laß das!“ ſagte Jean Jaccard.„Ich werde den Mann, den meine Schweſter liebt, nicht unter Kolbenſchlägen enden laſſen. Geh! Wir ſind quitt! Es iſt gut, daß es ſo gekommen iſt. So haben wir uns beide nichts vorzuwerfen und nichts zu danken. Aber auch das unnatürliche Band iſt zerſchnitten, das uns bisher an einander feſſelte und lähmte und einen faſt zum Mörder des andern werden ließ. Thue jeder das, was er muß, und wenn wir uns wieder begegnen, geſchehe es als ehrliche Feinde.“
Dann begleitete Jean Jaccrad ſeinen Schwager ſelbſt zur Thür und über die Treppen hinab. Mondé⸗ lion folgte finſter, geſenkten Hauptes.
Verſchiedene Male wurden ſie von wild ausſehen⸗ den bewaffneten Leuten angehalten, aber Jean Jaccard's Nationalgardenuniform und die Verſicherung, daß der Bürger mit den reichen Treſſen der Mann ſeiner Schwe⸗ ſter ſei, verſchafften ihnen Durchlaß.
Durch eine Nebenpforte gelangte der General un⸗ gehindert ins Freie.
Jean Jaccard hatte keine Luſt, ſich an den Orgien zu betheiligen, die durch die Hallen des Stadthauſes


