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Wurm von dem, was ich empfinde? Rede, ohne Um⸗ ſchweife, wie fandeſt Du ihn? Wie nahm er die Bot⸗ ſchaft auf? Rede die Wahrheit oder ich zertrete Dich! Beſchreibe mir Alles, erzähle, ſoviel Du weißt! Deine Zunge iſt doch ſo glatt und geläufig für Dinge, die Dich nichts kümmern— erzähle, was Du ſollſt, raſch!“
Und Staroſch erzählte. Mit orientaliſcher Breite beſchrieb er das kleine Hotel und Zimmer, in dem Stanowsky wohnte, ſein ſcheues, ſorgenvolles Antlitz, als er zu ihm eintrat, ſein Mißtrauen, mit dem er den Boten betrachtete.
„Ich kenne Dich“, ſagte Stanowsky;„ich ſah Dich ſchon früher im Hauſe des Hospodars, und doch iſt mir, als ob ich. Dich ſeither öfter wiedergeſehen. Dein Geſicht iſt mir ſo bekannt, als habe ich es die letzten Monate ſehr oft geſehen.“
„Mein Geſiccht iſt nicht ſchön, Herr!“ hatte Sta⸗ roſch geantwortet.„Das Häßliche lebt noch in der Erin⸗ nerung, wenn das Herrlichſte vergeſſen iſt.“
„Wie heißt Du?“
„Staroſch, Herr!“
„Du biſt klug, Staroſch“, hatte Stanowsky ge⸗ antwortet,„klüger, als walachiſche Bauern gewöhnlich ſind; der Antwort eines Klugen traut man weniger als der Rede eines Dummen. Ich habe Dich öfter


