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reitet. Ich ſah's an ſeinem bleichen Geſicht, mit dem er den freundlichen Mann anſchaute. Der Mann hat eine Macht über ihn wie der feurige Reiter über das Leben derer, die ihm begegnen. Auch ich fürchte den Mann.“
„Und Du haſt nichts über den ſeltſamen Gebieter Iſtvan's erfahren können?“
„Ich fragte verſchiedene Leute in dem Viertel, wo Iſtvan wohnt. Niemand kennt ſeinen Begleiter, Nie⸗ mand weiß, wo er ſich aufhält, er kommt und geht und ſtreut das Gold mit vollen Händen aus. Der Eine vermuthet, es ſei ein ketzeriſcher Pfarrer, der An⸗ dere hält ihn für einen reichen Kaufherrn, ein Dritter erklärt ihn für einen Arzt, weil er einmal einen vor Entbehrung auf der Straße liegenden Mann in ſeinen
„Wagen nahm und mit ihm fortfuhr. Der kranke Mann
iſt ſeitdem nie wieder in der Straße geſehen worden. Ich fürchte mich nach dem ſeltſamen Mann zu fragen, mir iſt, als wiſſe er Alles. Einmal, als ich ihm nach⸗ ging, ſah er ſich um und ſchaute mir lächelnd ins Ge⸗ ſicht, als ob er ganz genau wiſſe, wer ich ſei und warum ich ihm auf der Ferſe folge. Ich hatte nicht den Muth, weiter zu gehen.“
Fürſtin Leopolda zuckte verächtlich mit den Achſeln. „Du biſt ein abergläubiſcher Haſenfuß, Staroſch,


