Jules Bandeau's mit der flatternden Fahne. Jetzt blitzte es aus dem Rauche auf und blitzte fort und fort und knatterte furchtbar dabei, und rechts und links vor Louiſon fielen ſie und blieben mit den ſonderbarſten Geberden liegen, aber Jules Bandeau mit der Fahne drang vorwärts, unaufhaltſam vorwärts. Jetzt ſah er ſich um. Nur die Hälfte von den Leuten noch ſolgte ihm, Louiſon war dicht auf ſeinen Ferſen. Er lächelte und nickte freundlich mit dem pulvergeſchwärz⸗ ten Geſicht, als er ſie ſo dicht hinter ſich ſah, und als das gräßliche Blitzen und Knattern wieder begann, ſprang er dicht vor Louiſon, ſie mit ſeinem Leibe deckend.
In dieſem Augenblick fiel er. Seine kurze Geſtalt ſchlug nach rückwärts auf die Straße. Die nicht todt waren, flohen unaufhaltſam beim Fall des Führers.
Louiſon beugte ſich zu dem Sterbenden nieder. Seine Uniform war an der rechten Bruſtſeite zerriſſen und von Blut getränkt.
„Louiſon Jaccard!“ röchelte der Commandant und verſuchte es, den rothen borſtigen Kopf, von dem das Käppi gefallen war, nach ihr zu wenden.„Ich habe Euch einſt viel Böſes gethan. Ich fürchte den Tod nicht, aber ich möchte nicht ſterben, ehe Ihr mir ver⸗ zeiht. Jean ſtarb zu ſchnell und ſchied im Groll.“
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