Teil eines Werkes 
2. AbtheilungDer rothe Fasching : Roman aus Frankreichs jüngster Vergangenheit : 2. Band (1872)
Entstehung
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war ihm ſogar, als ob ſie ſorgfältig ſeinen Blick vermeide.

Jetzt wußte er gewiß, daß ſie ihn nicht mehr liebte. Er ließ ihre Hand los und ſchwieg. Er blieb aufmerk⸗ ſam gegen ſein Weib, wie immer, aber er küßte ſie nicht mehr. Louiſon ſchien mit dieſem Zuſtande zu⸗ frieden. So kam der Morgen jenes achtzehnten März, bei deſſen erſtem Erwachen wir den General an der Spitze des achtundachtzigſten Regiments der Linie auf der Höhe von Montmartre wiederfinden, auf die Train⸗ pferde wartend, welche die mühe und kampflos eroberten Geſchütze zurückbringen ſollten.

Baron Mondeélion hüllte ſich feſter in ſeinen Mantel. Der Morgenwind, der gewöhnlich dem Aufgang der Sonne vorausgeht, ſtreifte die Höhe mit ſeinen bereiften Fittigen und den General Mondélion fror es bis in die Seele. Auch der Schecke ſchüttelte ſich fröſtelnd. Die Soldaten, welche halb ſchlummernd an den Kanonen lehnten, rieben ſich die Hände über dem kalten Lauf ihrer Gewehre und ſtampften dann und wann leiſe mit den Füßen auf den hartgefrorenen Boden.

Da wälzte ſich aus einem der ruinenähnlichen Häuſer, welche nach einer Seite hin das Plateau ab⸗ grenzten, fluchend und tobend eine dicke, ſchwammige