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Die Volksbeglücker : eine Erzählung : ein Band / von Max von Schlägel
Entstehung
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und Dich immer wieder treiben und aufſtacheln und keinen Augenblick zur Ruhe kommen laſſen aus ihren eigennützigen Beweggründen, und die Dich unbarmherzig fallen ließen, wenn das Volk ſeinen Nationalrath Wenggy uicht mehr ſo lieb hätte, wie jetzt.“

„Bertha!“ die großen Augen des Nationalraths, mit denen er ſeine Gattin anſah, öffneten ſich weit und ſchmerzlich,„Du kennſt nicht den Werth der Männer, die Du ſo leichtfertig bei unſerm neuen Freunde verdächtigſt. Sie ſind die Seele des Fort⸗ ſchritts in unſerm Kanton, zum Theil in der ganzen Eidgenoſſenſchaft. Dieſe Männer, die Du verleum⸗ deſt, haben durch ihre raſtloſe Agitation dem Volke endlich die Augen geöffnet und Deinen Mann zu der ehrenvollen Stufe emporgehoben, auf welcher er jetzt ſteht und ſeine Pflicht thut.“

Die Augen der Frau Bertha blitzten, die Kinder lauſchten mit ſcheuen Blicken dem Wortſtreit zwiſchen Vater und Mutter, ſelbſt die Schwägerin ſchien etwas von ihrer ſtarren Gleichgültigkeit zu verlieren, und ihr Blick ruhte mit ſympathiſcher Wärme auf dem Geſichte des Nationalraths.

„Und dafür glaubſt Du Deinen Freunden zu beſonderem Dank verpflichtet zu ſein? Sie haben Dich zum Nationalrath wählen laſſen, weil ſie es ſelber