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Die Volksbeglücker : eine Erzählung : ein Band / von Max von Schlägel
Entstehung
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war; vor Schweizern würde ich mir ſelber ſehr komiſch vorkommen, wollte ich ihre Mundart nachahmen. Aber ich verſtehe, wie geſagt, und liebe den Dialekt.“

Der Profeſſor glaubte wahrzunehmen daß Hedwig ihre Augen von dem Teller Klärelis, wo ſie eben et⸗ was Fleiſch zertheilte, emporhebe und einen Moment auf ſeinem Geſicht ruhen laſſe, doch das war kaum bemerkt, ſo auch vorbei, und auch Frau Bertha be⸗ gann wieder in ihrer Mundart, die wir indes über⸗ ſetzen wollen, und ſchielte dabei ſchalkhaft nach ihrem Mann hinüber:

„Sie haben uns unwiſſentlich eine große Freude gemacht, Herr Profeſſor, daß Sie grad heut gekommen ſind, denn heut iſt meinem Mann ſein Geburtstag, und ohne Sie wäre er ſchwerlich bei uns geblieben. Aber jetzt wird er wol nicht ſo unhöflich ſein...“

Ueber das Geſicht des Nationalraths zuckte es wie leichter Unmuth, und ſeine Finger zerbröckelten ein Stückchen Brot, das ſich eben zwiſchen ihnen be⸗ fand. Es gelang ihm jedoch, ſeiner Ungeduld Herr

zu werden, und mit gezwungenem Scherze antwortete

er, zu dem Profeſſor gewandt, auf die Interpellation der Hausfrau:

„Bertha will es noch immer nicht begreifen, daß wir nicht blos auf der Welt ſind, um im Schoße