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Romanen zu erfahren, welche diaboliſche Mittel die Tyrannen aller Zeiten oft angewendet hatten, um wich⸗ tige Verbrecher zum Geſtändniß zu bewegen. Beau⸗ pas hatte die grauenhafte Geſchichte der Inquiſition geleſen, und ſo erſchrecklich Vingris zugerichtet war, in dem engen Gehirn des kleinen Weinhändlers ſtand es alsbald feſt, daß dies Alles nur Verſtellung und der furchtbare Portier ihm beigegeben ſei, um jede ſeiner Mienen zu überwachen. Beaupas beſchloß ſtill zu ſein wie das Grab, er biß die Zähne zuſammen, aber nicht lange, dann ſchlug ſie die Angſt wieder klappernd auf einander.
Seine erſte Bewegung, als er gemeinſam mit den Portier in das Gefängniß der Präfectur geſchoben wor⸗ den, war denn auch, mit wildem Blick und geſträubten— Haar in die der Thür entgegengeſetzte Ecke ſich zu drän⸗ gen und von dort aus alle Bewegungen ſeines Feindes zu beobachten.
Der entgegengeſetzte Proceß ging im Kopfe des Portiers vor. Durch die raſche Folge unverſtandener Ereigniſſe war ihm der letzte Reſt von Energie ver⸗ loren gegangen, er dachte nicht mehr an die Verſchwö⸗ rung, die er belauſcht, nicht mehr an ſeinen Verdacht gegen Beaupas, ſondern ſah, umgeben von all den wüſten Schrecken, in jenem das einzige Bekannte, das


