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eine Stunde Zeit, um Deine Sachen zu packen. Hier haſt Du fünfhundert Francs, um für die nächſte Zeit zu leben. Mein Wagen wird Dich bringen, wohin Du befiehlſt, und von heute an muß ich auf die Ehre ver⸗ zichten, Dich zu kennen.“
Nini Berton ſchaute überraſcht auf den Mann, der ſie noch vor wenigen Stunden mit Liebkoſungen überhäuft hatte und nun ſo zu ihr ſprach. Sie begriff die ganze Bedeutung ſeiner Worte erſt, als Stanowsky ſchon verſchwunden war und das Mädchen, das ſie be⸗ diente, eintrat, um Madame beim Einpacken behülflich zu ſein.
Stanowsky hatte ihr einige ſeiner eigenen Koffer zur Verfügung geſtellt..
Halb betäubt ließ Nini Berton einpacken und klei⸗ dete ſich an. Faſt willenlos ließ ſie ſich und ihre Koffer in den Wagen ſchieben, der vor der kleinen Pforte des
Hotels hielt. Im raſchen Trabe fuhr der Wagen weg.
Erſt in der Rue Richelieu fuhr der Kutſcher— es war derſelbe, welcher ſie geſtern gefahren— langſamer und fragte, wohin.
Wohin, das fiel Nini Berton einen Augenblick ſchwer aufs Herz. Sie dachte an Jaccard, dann traf ihr Blick auf die Fünfhundertfranesnote, die ſie noch immer in der Hand hielt.


