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ihr Vorſtellungen zu machen. Sie lacht ihm ins Ge⸗ ſicht und fährt in ihrer Beſchäftigung fort; ſie hat
wmahrſcheinlich eben ein größeres Geldſtück hinunterge⸗
worfen, denn der Tumult nimmt zu und die Polizeibeam⸗ ten treffen ernſtliche Anſtalten, die Menge zu durchbrechen.
Stanowsky hatte die Dame erkannt, die ſich hier, die aufgelöſten blonden Haare zurückwerfend, vor aller Welt den unbändigſten Ausbrüchen ihrer Laune über⸗ ließ— es war Nini Berton, und der Balkon, auf dem ſie ſtand, gehörte zu ſeinen Gemächern. In einem Moment hatte Stanowsky's Geiſt alles Unheil über⸗ 3 blickt, das ihm aus dieſer Thorheit Nini's erwachſen konnte. Er dachte an ſeine Rechnung im Hotel, welche achtzigtauſend Francs nahezu erreicht hatte, an Leo⸗ polda und Anna, welche ſich nach der Urſache des Lärms erkundigen und dann ſein Verhältniß zu Nini erfahren mußten— mit finſterem, entſchloſſenem Geſicht ſtieg er aus dem Wagen und gelangte durch die kleine Pforte in der Seitengaſſe zu ſeiner Wohnung empor. Nini bemerkte Stanowsky's Eintritt erſt, als er ſie von der Balkonthür aus in leiſem, aber entſchiedenem Tone beim Namen rief..
Sie ſchien ſich eben über einen neuen Vorgang auf der Straße ungemein zu beluſtigen und winkte Stanowsky eifrig, näher zu treten.


