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Sie ging ein Stück an der Seine hin und über den Carrouſelplatz in den Tuilerien.
Die Centgarden zogen eben auf Wache, eine Menge Gaffer umdrängte ſie. Am Thor des Tulleriengar⸗ tens ſtand ein Turco.
Als ſie vorüberging, warf der kaffeebraune Jüng⸗ ling Louiſon eine Kußhand zu. Louiſon bemerkte es nicht; einige Gamins riefen ihr nach, daß Monſieur Abdallah ſie zu ſprechen wünſche. Der Turco grinſte.
Louiſon ging ſchneller. Einige Elegants, welche früh aufgeſtanden waren, gingen an ihr vorüber und faßten ſie ſcharf ins Auge und der eine ließ einen ziſchenden Laut vernehmen. Louiſon eilte weiter, die Clegants ſchauten ihr lachend nach.
Sonſt hatte Louiſon Aehnliches nicht bemerkt oder nicht lange darüber nachgedacht. Heute kam es ihr vor, als ob alle Welt ſie verachte.
Sie ging durch die Rue de la Paix und ſtand endlich vor dem impoſanten Hotel des Jockeyclubs.
Wenn Mondélion oder Stanowsky ihr begegnete! Es war jedoch noch früh am Tage, die elegante Welt ward erſt um eilf Uhr ſichtbar, das beruhigte ſie. Raſch entſchloſſen trat ſie in den Vorraum des Hotels.
Verſchiedene Inſchriften über den Thüren wieſen den v. Schlägel, Nach nns die Sündflut. II 3


