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vielleicht helfen. Der Lord hatte ja eigentlich nichts verlangt, als daß ſie der Miß abbitte. Wenn ſie es that, vielleicht ſchlug ſich der Lord nicht! Sie wollte zu ihr. Aber wo wohnte ſie? Louiſon hatte ſich bei der Erregung des Abends nicht einmal ihren Namen gemerkt. Aber ſie wußte den des Lords, ſie wußte, daß er Mitglied des Jockeyclubs ſei, alſo mußte der Portier dieſer Geſellſchaft ſeine Wohnung wiſſen. Der Lord konnte ihr gewiß die Wohnung ſeiner Geliebten ſagen. Jean hatte ihr einmal das Palais des Jockey⸗ elubs als eine der luxuriöſeſten Höhlen der Ariſto⸗ kratie gezeigt. Es lag auf dem Boulevard der Ita⸗ liener— dorthin wendete ſie ihre Schritte.
Die Studenten gingen eben zu den Hörſälen. Viele, vorzüglich die Mediciner, kannten ſie. Sie grüß⸗ ten freundlich und achtungsvoll. Louiſon's Stimmung wurde weicher, die beiden ſtarren Thränen löſten ſich und rannen langſam über ihre Wangen herab.
Sie kam über den Pont des Arts, welcher zwiſchen dem Louvre und dem Inſtitut de France über die Seine führt...
Graue Dünſte lagen noch in einiger Entfernung von der Brücke über dem Waſſer und man ſah die zunächſtliegenden Brücken nur wie durch einen Schleier.


