Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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eine blinde Ergebenheit für Vater Roberto, der unter uns das närriſche Weſen ganz ablegt, unter deſſen Schutz er in der Oeffentlichkeit für uns arbeitet.— Alſo Ihr kommt? Um elf Uhr iſt die Verſamm⸗ lungsſtunde. Ihr legt Beaupas die rechte Hand auf die linke Schulter und verlangt ein Glas Wein. Nach⸗ dem Ihr es getrunken, geht Ihr fort, ſtatt aber durch die Hausthür zu gehen, wendet Ihr Euch links nach dem Keller, das Uebrige wird Pere Beaupas beſorgen. Sollten wir uns zufällig treffen, wir kennen uns nicht.“ 4 8

Jules Bandeau ging. Reymond blieb einen Au⸗ genblick ſtehen und ſah Jean Jaccard mit einem Ge⸗ ſichte an, in dem Spott und Trauer ganz ſonderbar um die Herrſchaft kämpften.

„Verzeihe!“ ſagte er.„Ich hätte Dich eigentlich von dieſem Hexenkeſſel von Recht und Verbrechen, von Narrethei und geſundem Menſchenverſtande fernhalten ſollen. Wenn ich es nicht that, ſo geſchah es aus dem Grunde, um einen vernünftigen Menſchen in meiner Nähe zu wiſſen. Jetzt reut es mich. Wenn Dich ein Unfall träfe bei dem blutigen Poſſenſpiel, ich könnte mir's nicht vergeben. Du biſt glücklich, Du verlierſt mehr als ich.“ 8

Kein Zug von Frivolität lag mehr in dem Ge⸗