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wird aber wohl derſelbe ſein— er iſt ein Freund des Pere Roberto, der für ihn bürgt.“
„Père Roberto! Es iſt derſelbe! Gehört der Weinhändler zu Euch? Er ſcheint mir ziemlich unzu⸗ verläſſig; vorgeſtern ſchwärmte er für einen Baron, weil er deſſen Reitknecht kennt, die Mouchards prü⸗ gelten ihn und da wurde er Orleaniſt, an demſelben Tage noch Republikaner, wie es ſcheint.“
Jules Baudeau verzog ſeine breiten Lippen auf eine Art, welche zeigte, daß mehr Witz und Menſchen⸗ kenntniß hinter dem plumpen Geſicht ſteckte, als man ihm auf den erſten Augenblick zutraute.
„Ich ſah den Mann ſelbſt. Er iſt einer der ſicherſten. Er war ſo lange nichts, daß ihm ganz wohl iſt, einmal Verſchwörer zu ſein.“
„Aber er wird ſich auf irgend eine Weiſe damit brüſten wollen und darin liegt die Gefahr“, meinte Reymond.
Jules Bandeau ſchüttelte den Kopf.
„Wir haben ihm mitgetheilt, daß die Geſetze des neuen Bundes ſelbſt den Verrath aus Unvorſicht mit dem Tode beſtrafen. Das wird ihn ſtumm machen. Und glücklicherweiſe iſt er in ſeinem ganzen Viertel ſo ſehr als Renommiſt bekannt, daß man ihm nicht glau⸗ ben würde, auch wenn er plauderte. Zudem hat er


