Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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„Heute würde ich für eine luſtige Jagd auf die Wölfe ſtimmen, welche unſer armes Frankreich zerflei⸗ ſchen, und gäbe es keine andere Waffe, mit Gift und Dolch.“

Jules Bandeau ſtand freudig auf und legte ſeine breite Hand auf Jaccard's Schulter.

„Seid der Unſere! Entſchloſſene Männer von Belleville und La Vilette haben ſich zuſammengethan, um einen beſondern Bund zu bilden, den Bund der Henker, wie wir uns ohne alle Schönrednerei heißen. Wir brauchen in jeder Section höchſtens drei Mann, aber dieſe drei müſſen ſich mit dem Gedanken vertraut machen, möglicherweiſe unter der Gulllotine zu enden. Reymond, der erſte, der uns beigetreten, hat Euch empfohlen als ein Herz von Feuer und eine Hand von Stahl— Ihr ſeid Arzt und könnt uns nützen— wollt Ihr Euch ganz und iahallalds der gerechten Sache weihen?“

Reymond hatte, ſeit Louiſon gegangen, ſich auf die Ecke von Jaccard's Studirtiſch geſetzt und mit den Füßen ſchlenkernd zugehört. Jetzt trat er vor.

„Du mußt den Schwindel mitmachen, Jean; ich habe mich ganz entſetzlich gelangweilt, bevor ich den Schwur abgelegt, die ganze Familie Bonaparte umzu⸗ bringen. Ich habe mir aber auch Monſieur Duſautoy,