Die Laterne am Hauſe Androlet's beleuchtete die Geſichter der drei Perſonen. Mondélion war traurig, Louiſon finſter und entſchloſſen, Jean Jaccard wandte ſich faſt flehend an den Baron:
„Ich will Sie begleiten, und wenn Sie zu Hauſe ſind, hole ich Nini ab.“
„Wenn ich das Recht habe, Ihnen einen Rath zu geben, ſo iſt es der, mit Ihrer Schweſter ſich nach Hauſe zu begeben. Sie könnten dem Grafen Agenoux wieder begegnen und das wäre nicht gut für Sie.“
„Wenn ich ihn wiedertreffe, ermorde ich ihn“, knirſchte der Student.
„Ein Grund mehr, daß ich Sie bitte, von Ihrem Wunſche abzuſtehen. Durch meinen Wagen hat Fräu⸗ lein Berton Gelegenheit, in einer Stunde bei Ihnen zu ſein, und wenn ſie nicht zurückzukehren wünſcht, ſo hätten Sie wohl ſchwerlich das Herz, ſie zu nö⸗ thigen.“
„Nein, nein! Aber wo will ſie bleiben?“
Mondelion zuckte die Achſeln. Vei allem Mitleid für den Gemüthszuſtand des Studenten fühlte er doch, daß er ſich nicht weiter auf dieſe Angelegenheit ein⸗ laſſen dürfe, wenn er ſich nicht ſelbſt in den Mucgen Lauiſon's tiefer ſtellen wollte.
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