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nie gewöhnte Fauſt zerknitterte unbarmherzig die feine Manſchette, die in tadelloſer Weiße unter dem Aermel des gräflichen Leibrocks hervorſah. Vergeblich ſuchte ſich der alte Herr zu befreien und wandte ſich endlich angſtvoll an den Abbé.
„Der junge Mann ſcheint von Sinnen, rufen Sie doch den Wirth, lieber Abbé.“
Der Student ließ die Manſchette los.
„Ich bin ſo vernünftig wie Du, aber ich habe ein beſſeres Gedächtniß, und Mörder ſollten doch ein gutes Gedächtniß haben.“
Stanowsky näherte ſich.
„Der junge Mann iſt krank“, ſagte Agenoux mit einem bangen Vorgefühl, deſſen er ſich nicht entſchlagen konnte.—
Der Student richtete ſich auf und an die Stelle des faſt wahnſinnigen Hohns auf ſeinem Geſichte trat der finſtere Ernſt des ſtrafenden Richters.
„„Stellen Sie mich dem Herrn Grafen vor, wie es Sitte iſt. Ich heiße Jean Jaccard, und meine Mutter war die Wittwe Jaccard, die der fromme Graf hier mit ſeinem Gold und ſeinen Lüſten in die Seine ge⸗ trieben. Kennſt Du mich nun, Mörder?“
Der Graf prallte entſetzt zurück, ſein Geſicht hatte ſich affenähnlich verzerrt.
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