Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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mich nicht erſchrecklich langweilte, hätte ich es jetzt ganz gut, ſchöne Kleider und eine Kutſche und Be⸗ dienten, und dennoch wein' ich oft um mein Entreſol⸗ ſtübchen im Quartier latin.

Du biſt thöricht! ſagte Nini ernſt.Wenn ich es ſo gut haben könnte wie Du"

Sie vollendete nicht. Auch der Abbé, der ſich dem Grafen Agenoux ſofort nach deſſen Eintritt ge⸗ nähert, brachte ſeine ſalbungsvolle Phraſe nicht zu Ende.

Der Student, den Hals weit aus ſeinem Sammt⸗ rock vorgeſtreckt, das Geſicht kreideweiß und die ſchwar⸗ zen Augen weit hervorgequollen, ging langſam auf den Grafen zu, bis ſein Geſicht dicht vor dem des alten Mannes war. Den ob dieſes ſeltſamen Benehmens ſprachloſen Greis einige Sekunden unbeweglich anſtar⸗ rend, ſagte er endlich:

Kennſt Du mich?

In der That, ich habe nicht das Vergnügen, mein Herr!

Jean Jaccard lächelte mit einem ganz ſeltſamen Lächeln.

Du kennſt mich nicht? Ich ſehe ihr doch ähnlich, ſagt man, ſehr ähnlich. Sieh mich genau an!

Dabei hatte Jean Jaccard das Handgelenk des alten Herrn gefaßt und ſeine braune, an Handſchuhe