Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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und ſchaute um ſich, als wolle ſie ſich überzeugen, daß nicht ein böſer Traum ſie äffe. Jean Jaccard's Hals wurde immer länger, ſeine Lippen wurden bleich und ſeine Augen ſchienen aus den Höhlen treten zu wollen.

Er ging auf Stanowsky zu und faßte ihn am Arm.

Iſt das derſelbe Graf Agenoux, der im Faubourg St.⸗Eermain wohnt, einen ſehr dicken Portier hat und etwa ſechzig Jahre alt iſt? ſtellte er mit tonloſer, bebender Stimme ſeine Frage.

Ein böſer Zug lag um den Mund Stanowsky s.

Derſelbe! gab er ärgerlich zur Antwort.Es gibt blos einen Agenoux in Paris, er wird der fromme Graf genannt, iſt Legitimiſt und thut viel für die armen Loretten.

Es gibt blos einen in Paris, ſagte Jean Jac⸗ ard und ſtarrte auf die offene Thür.

Die Angemeldeten traten ein.

Graf Agenoux war ein noch ziemlich rüſtiger alter Herr mit grauem, ſorgſam geſcheiteltem Haar und einem feinen, lächelnden Geſicht. Seine Kleidung war von ſtrengſter Einfachheit und es gehörte zu ſeinen Eigen⸗ thümlichkeiten, daß er ſelten demjenigen, mit dem er ſprach, in die Augen ſchaute, ſondern während des Geſprächs immer rechts und links ſchielte. Auch pflegte er ſich faſt beſtändig die Hände zu reiben.