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wendete das feuchte Auge nach dem Sohne, wie um ihn zu fragen, ob ſie nun ganz auch ſeine Mutter wieder ſei.
René Mondeélion's Geſicht glänzte von einer faſt feierlichen Heiterkeit. Die Gefahren, welchen er in kur⸗ zem entgegenging, hatten ihre Schrecken für ihn verloren und voll und ganz umfaßte ſeine kräftige Männlichkeit den Augenblick, den ſeine ernſte Phantaſie ihm ſtets als den herrlichſten des Lebens dargeſtellt.
Vom Hofe herauf ertönte das Raſſeln der vor⸗ fahrenden Wagen. Louiſon erbebte und ein leiſer Schauer überſtrömte ihre Geſtalt. Der Arm, den ſie dem herbeieilenden Grafen Entretout reichte, zitterte.
Die alte Baronin ging auf Jean Jaccard zu. Er trat betroffen einen Schritt zurück.
„Ihren Arm, mein Sohn!“ ſagte ſie freundlich. „Auch wir Andern, was wir ſind, wir ſind es ganz und ohne Rückhalt.“
Vingris hätte faſt wieder die Braut vor der ver⸗ ſchloſſenen Kutſche ſtehen laſſen, wenn nicht Graf En⸗ tretout rit einem„Eh bien?“ in Bewegung geſetzt
hätte. 4 Er war von Louiſon's Erſcheinung buchſtäblich
geblendet. Daß ſich ein Menſch in wenigen Tagen ſo umgeſtalten könne, das erſchien ihm ſo wunderbar, daß


