Teil eines Werkes 
4. Band (1872)
Entstehung
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auf einen rauhern Boden als Parquett und Texpiche geſtellt.

„O ich danke Dir, Jean, daß Du endlich gekom⸗ men biſt!“ ſagte Louiſon und hielt die beiden Hände des Bruders feſt, als wolle ſie dieſelben nimmer los⸗ laſſen.„Das beweiſt mir, daß Du mir wieder gut biſt.“

„Ich war Dir nie böſe, Louiſon, und wenn ich Deinem Rufe bis jetzt nicht Folge leiſtete, ſo geſchah es, weil ich Dein Glück nicht durch den leiſeſten Miß⸗ ton ſtören wollte.“

„Mein Glück!“ ſagte Louiſon, als müſſe ſie ſich die Bedeutung dieſes Wortes erſt klar machen.„Mein Glück!“

René ſah ängſtlich in ihr ſinnendes Geſicht, ſie ſchlug mit einem wehmüthig freudigen Lächeln die Blicke zu ihm auf und fügte haſtig bei:

„Ja, ich bin glücklich; es iſt Dein Werk, ich bin Dein Geſchöpf.“

René führte die eine Hand, die ſie ihm, ohne mit der andern die Rechte des Bruders loszulaſſen, reichte, an die Lippen.

„Du betrübſt mich durch dies Wort und erinnerſt mich immer wieder daran, daß ich nicht das Recht hatte, in dem Augenblick, da mein Leben dem Vater⸗ land gehört, das Deinige an mich zu ketten. Aber

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