Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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auslöſchen, und an allem Andern lag ihm nichts mehr.

Dennoch berührte die ſchwermüthige Freund⸗ lichkeit, mit der ihm der Bruder die Hand bot, wäh⸗ rend er ihn bei dem Namen nannte, mit welchem er in ſeiner Kindheit gerufen worden war und den ſeine Mutter noch immer brauchte, ſympathiſch ſein kindliches Gemüth; er fühlte, daß er hier nicht mißverſtanden werden dürfe, und erzählte einfach und kurz ſein klei⸗

nes Abenteuer. Er verſchwieg nur die ſeltſamen Reden

des Schenkmädchens, als nicht zur Sache gehörig— er hielt ſie ohnedies für einen brutalen Scherz— und Eva's zu erwähnen, verbot ihm eine unüberwindliche Scheu.

Der Graf war durch die treuherzige Erzählung ſichtlich erwärmt worden.

„Seien Sie ohne Sorge, Hans!“ ſagte er und legte dem Bruder ermuthigend die Hand auf die Schul⸗ ter.„An Ihrer Stelle hätte ich wohl ebenſo gehan⸗ delt für einen treuen Burſchen, der ins Gedränge kam; mit dem einzigen Unterſchied vielleicht“, fügte der Graf mit einem Verſuch zum Scherze bei,„daß ich das Pferd Seiner Majeſtät beſſer angebunden hätte.“

Johann Helmberg nahm dieſe Rechtfertigung mit einer ſo finſtern Gleichgültigkeit entgegen, daß ſie dem