Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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Baptiſt erſchrak. Sein Herr blickte ihn ſo ganz anders an als früher, als ſei er der Bediente eines Fremden, der eine fremde Botſchaft melde.

„Baptiſt“, ſagte ſein Herr ruhig und reichte ihm den Zettel, worauf Fräulein Meta ihre Hinterlaſſen⸗ ſchaft notirt hatte,„Du gehſt zu allen dieſen Leuten und bezahlſt ſie; dort im oberſten Fach meines Secretärs wirſt Du Geld finden— den Ueberſchuß kannſt Du behalten.“

Die Ausſicht auf ein lockendes Geſchäft ließ Bap⸗ tiſt den Zettel ſchnell ergreifen. Auch war es ihm unheimlich in der Nähe ſeines Herrn.

„Baptiſt“, ſagte der Graf noch einmal mit ruhiger, freundlicher Stimme, indem er von Meta's Brief den unbeſchriebenen halben Bogen abriß und ein paar Worte darauf ſchrieb,„wenn Du Alles bezahlt haſt, ſo gehſt Du mit dieſem Papier zu meinem Ban⸗ quier, der Dir Deinen Lohn für die nächſten zwei Jahre auszahlen wird. Und dann—“

Der Graf ſtockte.

„Und was geruhen der Herr Graf zu befehlen, daß ich dann thun ſoll?“ ſtotterte Baptiſt in banger Ahnung.

„Dann ſuch Dir einen andern Herrn, Bap⸗ tiſt! Wir paſſen nicht mehr zuſammen!“ ſagte Graf