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plötzlich hierher gekommen und erklärt, daß er nicht mehr ohne mich leben könne und daß er ſich und mich todtſchießen wolle, wenn ich nicht mit ihm nach Peters⸗ burg gehe, wo er engagirt iſt.
Mein lieber Freund! Was thut man nicht um des häuslichen Friedens willen! Und zudem muß ich geſtehen, ganz vergeſſen hatte ich ihn doch nicht; und wenn er mich und ſich umbrächte, könnte es Ihnen ja auch nicht lieb ſein.
Ich ſage Ihnen daher ein herzliches Lebewohl und bitte Sie, einige kleine Rechnungen zu ordnen, die ich da und dort ſtehen habe und mit denen ich meinen Mann jetzt nicht behelligen mag. Die Liſte liegt bei. Ich werde Ihnen für die Gefälligkeit ewig dankbar ſein! Es kann Ihnen ſelbſt nicht angenehm ſein, wenn mir Uebles nachgeredet wird. Ich umarme Sie im Geiſte und werde in der Erinnerung immer ſein Ihre Meta.“
Keine Spur von Bitterkeit zeigte ſich auf dem Antlitz des Grafen Ulrich; er ſchaute auf den Brief, wie man von der Thorheit eines Andern lieſt, der längſt verſchollen iſt.
„Es iſt gut ſo“, murmelten faſt lautlos ſeine Lippen;„ſie hat es mir erſpart.“ Graf Ulrich wendete ſich um.


