Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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trat ihm heute nach ſechs Jahren zum erſten Male wieder aus jenem Parkweg entgegen mit der blaſirten Ruhe von damals, mit demſelben gelangweilten Spott um die etwas volleren Lippen— nur älter und ernſter war er geworden. Und Johann Helmberg dachte an ſeine angebetete Mutter, die in einer ſtillen Straße der Reſidenz in nonnenhafter Zurückgezogenheit ihr einförmiges Leben führte, und an den gebeugten Greis, der ſie in langen Zwiſchenräumen in ihrer Verborgen⸗ heit beſuchte und ſich ſeinen Vater nannte. Er dachte an das hohe, weithin ſichtbare Schloß, das ſie hatten verlaſſen müſſen, und den herrlichen grünen Wald, in dem es lag, an all die Diener, die ihn ihren jungen Herrn genannt, während jetzt—

Johann Helmberg's weiße Zähne knirſchten, er war im Begriff, das Pferd zu wenden, und unwillkür⸗ lich ſuchten ſeine Hände nach der mitgenommenen Pi⸗ ſtole.

Auch das Antlitz des Freiherrn Angelo von Ton⸗ dern verlor etwas von ſeiner Ruhe; ſeine Augen ſchloſſen ſich halb, wie um die Züge des Vorüberrei⸗ tenden beſſer zu erkennen. 4

In dieſem Augenblick machte das edle Thier einen mächtigen Sprung zur Seite, bis faſt an den Rand des Teiches, daß die Schwäne ziſchend die ſchneeigen