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daß hier.“
„Excellenz fuhren geſtern in den Hof. Wer kennt Eure Excellenz nicht?“ ſtotterte der Stallmeiſter.
„Aber wer ſagt Ihnen, daß ich Sie kenne, daß ich Sie kennen will? Wer ſind Sie? Was wollen Sie? Sie ſtehen ſchon eine halbe Stunde vor mir und ich weiß noch nicht, was Sie wollen.“
Johann Helmberg ſchien nichts von den Worten des Oberſtſtallmeiſters zu vernehmen; mit weit offenen Augen ſchaute er in das von gutmüthigem Aerger flammende Antlitz des Grafen und ſchien ſich jeden Zug deſſelben für immer ins Gedächtniß prägen zu wollen. Eine gewiſſe Aehnlichkeit zwiſchen dem Grafen und dem Bereiter war unverkennbar und fiel jetzt dem Stallmeiſter Niederhuber ſchwer aufs Herz. Wenn er auch immer kleiner von Geſtalt blieb, ſo wie der Graf mußte der kleine Bereiter Johann Helmberg in zehn Jahren ausſehen.
„Excellenz“, begann ſtotternd Niederhuber,„da es ſich um eine Frage von Wichtigkeit handelt, nämlich„varuin, ob unſer jüngſter Bereiter Helm⸗ berg—⸗
25 leiſe und ſchüchtern auch der Name ausge⸗ ſprochen ward, der Graf hatte ihn gehört.
ich hier ſei? Nein! Alſo war ich nicht


