Teil eines Werkes 
1. Band (1874)
Entstehung
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welcher der Graf ſich auf die Füße ſtellte, und die graziöſe Sicherheit, womit er ſeinen Beſuchern entge⸗ gentrat, der gutmüthig ſpöttiſche Unwille, der ſich in ſeinem offenen Geſichte ausprägte, gaben ſeiner Er⸗ ſcheinung etwas ſo Warmes und Unmittelbares, daß der polternde Ton, in welchem er die folgenden Worte ſprach, kaum einſchüchtern oder verletzen konnte.

Was wollen Sie? Womit kann ich dienen? Habe kaum Zeit gehabt, mich bei meinem allerhöchſten Herrn

zu melden; wollte eben eine Viertelſtunde ausruhen. Was wollen Sie denn?

So polterte es ſoldatiſch gutmüthig, hofmänniſch, derb durch einander aus dem Munde des Mannes im blauen Schlafrock, während die Cigarre, die er auf die Tiſchdecke gelegt hatte, ruhig weiter glimmte, ſo⸗ daß ſich der Brandgeruch des Teppichs bereits in den blauen Duft des echten Havannablattes miſchte.

Stallmeiſter Niederhuber's magerer Körper wand ſich vor Devotion.

Excellenz, in einer Sache von Wichtigkeit wagte ich nicht mehr ſelbſtſtändig zu entſcheiden, ſeit ich wußte

Was wußten Sie? Woher wußten Sie? Nichts

wußten Sie! Hatten Sie eine dienſtliche Meldung, v. Schlägel, Die Ritter der Gegenwart. I. 4 2