Wohnung abwarten, ſondern eilte in den Pavillon, um ihn und ſeine Gattin zu beglückwünſchen.
„Sie haben Ihr redlich Theil an unſerm Sieg“, ſagte der Freiherr, dem Adjutanten herzlich die Hand ſchüttelnd.„Vielleicht haben Sie mich für undankbar gehalten, weil ich mich Ihnen nicht früher genähert habe, aber das hätte vor Entſcheiduug unſerer Sache einen Beigeſchmack gehabt, und Alles, was wie Schleich⸗ wege ausſieht, iſt mir in der Seele zuwider.“
„Ich verſtand Sie auch ohne Worte“, erwiderte der Adjutant und näherte ſich der Freifrau, um ihr einige verbindliche Worte zu ſagen. Dieſelbe kam ihm mit der Auszeichnung entgegen, wie ſie dem Manne gebührte, welcher ohne Rückſicht auf alle Aeußerlich⸗ keiten ihrem Sohne in einer ſo ernſten Stunde treu zur Seite geſtanden. Der Adjutant nahm ihren Dank lächelnd entgegen; ſie und der Freiherr ſollten nie erfahren, wie oft er nur einen Schritt entfernt war von Ungnade und Entlaſſung, weil er ihr und ihrem Sohne zu der ihnen zukommenden Stellung zu ver⸗ helfen bemüht war.
Der Adjutant theilte darauf der Freifrau und Ulrich heiter mit, daß er dem Duell zwar einen mehr⸗ monatlichen Urlaub, aber auch das Vertrauen ſeines allerhöchſten Herrn verdanke, der ihn mit einer wich⸗


