des Grafen gegen das böſe Wetter von Nordheim und die officielle Verlobung Erneſtinens mit Angelo geſehen, harrten die Gräfin, Eva und Hans der Ankömmlinge. Nach den üblichen Begrüßungen, beziehungsweiſe Vor⸗ ſtellungen ruhten die Blicke des Freiherrn lange und
ſinnend auf dem jungen Paar, welches unter dieſer
Prüfung bald erröthete, bald erblaßte. Er benutzte einen Moment, als er mit dem Oberceremonienmeiſter allein in einer Fenſterniſche ſtand, zu der lächelnden Frage:
„Mir kommt es vor, als ob Ihre Nichte und mein Sohn ſich für ein erſtes Zuſammentreffen überraſchend ſchnell genähert hätten.“
Der Oberceremonienmeiſter zuckte halb verlegen die Achſeln.
„Die Bekanntſchaft datirt allerdings, ſoviel ich weiß, aus der Zeit, wo Junker Hans in königlichen
Dienſten ſtand und täglich hier vorüber galoppirte.
Da Eva nicht meine Tochter iſt und ich nicht wußte, wie mein Schwager Wodny die Sache aufnehmen würde, ſo haben mir die Beziehungen der jungen Leute ernſtliche Sorge gemacht, die noch erhöht wurde durch den königlichen Wunſch, ſie zuſammen in der Feerie ſpielen zu laſſen. Sie werden davon gehört haben, Baron.“ 3
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