gers der Romantik, während ihre Lippen leiſe mur⸗ melten:„Du willſt es, Ulrich!“
Lautes Schellengeklingel rief ſelbſt Andre aus dem Keller hervor, wo er unter Blumenzwiebeln und perennirenden Gewächſen bei einem Steinkrug voll Schloßbräubier die heißeſten Stunden des Tages vorü⸗ bergehen ließ.
Eine vierſpännige Poſt, von zwei Jockeys in der Tondern'ſchen Livree vom Sattel aus gelenkt, hielt vor dem Pavillon. Ein Diener mit Hut und Cocarde und ein Jäger mit Hirſchfänger und flatterndem Fe⸗ derbuſch ſprangen vom Dienerſitz und ſtellten ſich neben den geöffneten Schlag, aus welchem der Majorats⸗ herr von Tondern ſeiner Gattin mit der Galanterie und Lebhaftigkeit eines Jünglings zu Boden half. Dann eilte der Bediente auf einen Wink des Freiherrn die Treppen empor, um die Ankunft ſeiner Herrſchaft zu melden.
In Geſellſchaftstracht, mit den Bändern ſeiner zahlreichen Orden geſchmückt, empfing der Oberceremo⸗ nienmeiſter ſeine Gäſte an den oberſten Stufen und reichte ſeinen Arm der Freifrau, deren Wangen das Glück mit den Roſen längſtvergangener Jugend ge⸗ ſchmückt.
Im großen Saal, der einſt den fruchtloſen Kampf
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