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auf die kleine Hand, die lebensvoll und warm, jetzt kein Traumgebilde mehr, in der ſeinen lag.
Da knirſchte der feine Kies des Gartenwegs unter ſchnell ſich nähernden Schritten; rauſchend ſtreifte die Schleppe eimer ſeidenen Robe die Einfaſſung der zier⸗ lichen Beete und—
„Die Tante kommt!“ flüſterte Eva und befreite ſchnell ihre Hand aus der langen Gefangenſchaft.
Es war allerdings die alte Gräfin, die das Bei⸗ ſammenſein der jungen Leute unterbrach, doch nicht mehr die, als welche ihre Umgebung ſie ſo lange ge⸗ kannt.
Das energiſche Auftreten ihres Mannes bei der Ankunft des bewußtloſen Ulrich, der einzige ſtumme, vorwurfsvoll bittere Blick aus Erneſtinens weitgeöffne⸗ ten, thränenloſen Augen, endlich die wenn auch als nicht bedenklich ſich herausſtellende Erkrankung Eva's hat⸗ ten mehr Eindruck auf ſie gemacht, als ſie es ſich bis jetzt noch geſtehen wollte. Ihr Gemüth, erſtarrt zwar und erkaltet unter den Formen, deren Meiſterin ſie zu ſein glaubte und von welchen ſie doch vielmehr be⸗ herrſcht ward, war von Natur nicht hart und fühllos. Vielleicht trug ihr Gatte durch ſeine widerſtandsloſe Paſſivität und Bequemlichkeit zunächſt, ſowie auch ihre Umgebung Schuld, daß ihre urſprünglich guten Abſich⸗


