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von Wodny, die Ihnen wahrſcheinlich noch den Dank ſchuldig geblieben iſt für Ihren ritterlichen Schutz gegen die naßkalte Waſſermajeſtät!“
Erröthend und mit ſchüchternem Lächeln reichte Eva ihrem Befreier die kleine Hand, und Hans beugte ſich tiefer und länger über dieſelbe, als es gerade nothwendig geweſen wäre. Dann ſagte er, zum Gra⸗ fen gewandt:
„Ich komme, um Ihnen den Beſuch meiner Eltern anzukündigen. Sie haben das größte Verlangen, Ih⸗ nen perſönlich zu danken für Ihre und der Ihrigen aufopfernde Pflege, die meinen guten Bruder Ulrich am Leben erhalten hat. Sie folgen mir auf dem Fuße.“
„Sie folgen Ihnen? O wie mich das freut! Meine lieben alten Freunde! ich habe ſie hochge⸗ halten zu allen Zeiten, aber—“
Dem Grafen ſiel plötzlich ein, daß er im Begriff ſtand, ſeine Gattin anzuklagen; er brach daher kurz ab und mit den Worten:„Entſchuldigen Sie mich, da
muß ich doch gleich“— machte er Kehrt und überließ
die jungen Leute ihrem Schickſal.
Stumm ſtanden ſich die beiden gegenüber. End⸗ lich ermannte Hans ſich und es war ſichtbar, wie ſein Muth wuchs an der lieblichen Befangenheit ſeiner


