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ſeine muthvolle, ſelbſtloſe Entſchloſſenheit ſtarb die Gräfin von der Hand des Gatten, den ihre Selbſt⸗ verleugnung ſo lange als möglich hatte ſchonen wollen. Und erſt Jahre nach dem Tode des Grafen Helm⸗ berg ſah ſie ihren Retter wieder.“
Der König athmete kurz, dann hob er das ſor⸗ genvoll forſchende Antlitz.
„Eine düſtere That ein Heroismus nach dem andern. Aber warum hören Wir das heute zum er⸗ ſten Mal? Wiſſen Sie mehr darüber?“
„Ich weiß nur, was Graf Ulrich mir in ernſter Stunde mitgetheilt. Seine Mutter, die er über Al⸗ les verehrt, der gegenüber er ſich des bitterſten Un⸗ rechts anklagt, hat ihm ihre Lebensgeſchichte erzählt, um dem geliebten Sohne jedes Erröthen über ſeine Mutter zu erſparen. Der Graf hat ſie mir mit ſei⸗ nem Ehrenwort bekräftigt und iſt, wenn er am Leben bleiben ſollte, entſchloſſen, von jetzt an mit allen Mit⸗ teln für die Ehre ſeiner Mutter, die Rechte ſeines Bruders einzutreten. Mein Gewiſſen und meine Ehre geſtatten mir nicht, ihm meinen Beiſtand zu verſagen.“
„Ich weiß, ich weiß, Sie ſind ein Ehrenmann, Major“, ſagte der König tief erſchüttert,„Sie würden iner ſchlechten Sache nicht ſolchen Beiſtand leihen. Und auch das Urtheil des Grafen Ulrich in dieſer


