Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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nicht mehr ſehen ſolle und was aus Dir werden würde, zerriß mir das Herz.

Deines Vaters Geiſteszuſtand mochte ſeine Ue⸗ bung im Gebrauch der Waffen etwas beeinträchtigen; denn während ich erſtarrt und keines Wortes mächtig auf den Tod wartete, ſah ich ihn ungeduldig mit Hahn und Drücker der Piſtole beſchäftigt. Auch ſeine Sehkraft ſchien gelitten zu haben, denn er brachte die Waffe dicht vor ſeine Augen und ſchwankte öfters auf ſeinen Füßen wie ein Trunkener.

Da war mir, als hätte ich den kurzen Laut eines Jagdhundes gehört. Dein Vater konnte mit ſeiner Piſtole nicht fertig werden. Die Stimme des Hun⸗ des ertönte näher und deutlicher. Dein Vater hatte indeß den Hahn gefunden und knackend aufgezogen, auf ſeinem Antlitz leuchtete eine raſende Gier zu morden, die etwas Raubthierähnliches hatte. Da ver⸗ nahm ich Geräuſch im Gebüſch, laut bellend ſprang der Hund in die Lichtung; gleich darauf erſchien ein Mann.

Dein Vater hörte und ſah von alledem nichts; er ſtand dicht vor mir; die Waffe in ſeiner unru⸗ higen Rechten ſchwankte vor meiner Bruſt und mehr mals ſtieß er ein heiſeres Lachen aus.

Da ſtand plötzlich eine Geſtalt zwiſchen mir und