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und athmete tief und ſchwer, wie erſchrocken über ſeine eigenen Empfindungen..
Nach dem Frühſtück lud er mich ein, mit ihm einen Spaziergang zu machen. Er that das nicht eben unfreundlich, aber haſtig und unſicher, wie Je⸗ mand, der ſich einer unangenehmen Pflicht ſo raſch wie möglich entledigt. Ich hatte jetzt nur noch die eine Pflicht, meinem Sohn den Vater zu erhalten, alſo kleidete ich mich raſch an und erklärte mich bereit, ihm zu folgen. Wir gingen.
Wenn er ſich unbeachtet glaubte, ſah Helmberg mich manchmal von der Seite an und ſchien ſich über irgend etwas zu freuen. Wenn mein Auge ſeinem Blick begegnete, war es ihm ſichtlich unangenehm. Nachdem wir eine Weile die Landſtraße verfolgt hat⸗ ten, ſchlug Dein Vater plötzlich einen Seitenweg ein nach dem Walde. Ich blieb an ſeiner Seite. Meine eigene Perſon war mir gleichgültig geworden; ich fühlte nur, daß ich ihn jetzt nicht verlaſſen dürfe. Wir folgten dem Wege bis tief in den Forſt, dann ging Dein Vater ohne Pfad quer durch das Geſtrüpp, ich hinter ihm. Plötzlich blieb er ſtehen. Wir waren in einer kleinen, dichtumbuſchten Lichtung an⸗ gelangt; in der Mitte lag ein großer Stein. Eine
Spur zerdrückten Graſes zeigte, daß er von Menſchen⸗ 3*


