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der Mann das Geſicht verzog; aber in meiner Herzens⸗ angſt hielt ich mich nicht auf, darüber nachzudenken. Tondern und ich hatten keine Ahnung, daß unſere Handlungsweiſe auch von Andern als von Kranken mißdeutet werden könne, weil wir uns noch mit kei⸗ nem Gedanken auf dieſes Gebiet verirrt hatten.
Nach und nach kamen auch die Leute heim, welche ich nach Deinem Vater ausgeſchickt hatte. Sie waren ſeiner Spur gefolgt bis nach Tondern; dort gatten ſie dieſelbe verloren, da der Graf den Weg verlaſſen und in den Wald gegangen war, der von Tondern bis dicht an den Fuß des Helmbergs reichte. Ich wachte die ganze Nacht und horchte auf jedes Ge⸗ räuſch; der Mond ſchien hell, und bald da, bald dort täuſchte mich ein menſchenähnlicher Schatten am Wal⸗ desſaum.
Endlich kam der Morgen und mit ihm mein Gatte. Er ſah verſtört und abgemattet, aber ruhiger aus als am vergangenen Tage. Ich bat ihn freund⸗ lich, ſich Ruhe zu gönnen, er erwiderte nichts und legte ſich auf ein Sopha. Aber ich bemerkte wohl, daß er nicht ſchlief. Er nahm mit mir das Frühſtück ein und antwortete auf alle meine Fragen einſilbig, aber nicht unfreundlich. Nur manchmal fuhr er auf
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