Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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ßen und ſchlief erſt ein, wenn er fortgeritten war.

Mein heißeſter Wunſch wurde, Dich ſeiner Macht zu entziehen. Du warſt erſt acht Jahre alt, doch groß und ſtark für Dein Alter; es gelang mir, Deine Auf⸗ nahme in die Pagerie zu erwirken, trotzdem Du noch nicht das dazu gehörige Alter hatteſt; ich zitterte vor dem Zorn Deines Vaters, wenn ich ihm meine Ab⸗ ſicht mittheilen mußte.

Wie erſtaunte ich, als er mich ruhig, faſt gleich⸗ gültig anhörte und mir dann mit großem Intereſſe erzählte, daß er ganz in der Nähe einen Fuchsbau entdeckt habe, den er morgen umſtellen laſſen wolle. Ich hielt damit die Angelegenheit für genehmigt. Als Du Abſchied von ihm nahmſt, war er freundlich mit Dir; nur ſchien er ſich den Gedanken nicht recht klar zu machen, daß Du für lange Zeit uns verlaſſen würdeſt. Am andern Tage hatte er Dich vergeſſen.

Seit ich nichts mehr für Dich zu fürchten hatte, kamen mir meine Pflichten als Gattin wieder mehr zum Bewußtſein und ich ſchloß mich inniger als je an Deinen Vater an. Ich ritt, ich fuhr mit ihm, ich ſuchte ihn von den ſeltſamſten ſeiner Einfälle zurück⸗ zubringen. Er ſchien auch ruhiger zu werden und ſich ſeinen ſeltſamen Stimmungen weniger rückhaltlos hin⸗