antworten, indem er mit Blicken nach mir ſah, die mich ängſtigten.*
Eines Morgens empfing mich Dein Großvater in beſonders feierlicher Stimmung und eröffnete mir mit ſtrahlendem Geſicht, daß der höchſte Wunſch ſeines Lebens erfüllt ſei, daß ich die Gattin eines Mannes werden ſolle, der einen der älteſten und geehrteſten Namen des Landes trage, kurz, daß Graf Helmberg um mich angehalten habe.
Mir war, als ſtürzten die Wände dieſes Zim⸗ mers über mich, während mein Vater mir erzählte, wie er ſchon lange geſehen, daß wir uns liebten, und Freuden⸗ thränen über mein Glück ſeinen Augen entſtrömten. Ich war verwirrt, betäubt; ich warf mich an meines Vaters Bruſt und weinte und bat ihn, mich nicht von ihn zu laſſen; ich wolle keinen Mann; ich liebe nur ſich und wolle bei ihm bleiben bis ans Ende. Mein Vater küßte mich für dieſe Aufopferung, wie er es nannte, und ſagte, daß mein edles Herz es ihm dop⸗ pelt zur Pflicht mache, mich dem Mannne zuzuführen, den ich liebe.
Ich ſchwor ihm, daß ich Graf Helmberg fürchte, daß ich vor dem Gedanken mich entſetze, mit ihm zu gehen. Da lächelte mein Vater und meinte, ſo


