Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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berg wiederkam, hieß ich ihn willkommen; es war der erſte Menſch, mir gleich an Jahren, mit dem ich verkehrte, und Jugend hält doch gern zu Jugend. Ich freute mich, wenn er kam, ich freute mich über die Freude meines Vaters; aber ich war auch nicht trau⸗ rig, wenn er ging; oft war ich ſogar froh, denn viel von dem, was er mir erzählte, als wir mehr ver⸗ traut waren, mit glühenden Wangen und faſt hefti⸗ gen Geberden, erſchien mir phantaſtiſch, verworren, un⸗ heimlich ſogar.

Mein Vater aber fand Alles herrlich an dem jungen Edelmann, der ſich in günſtiger Stunde bei uns eingeführt, er ſah in ihm das Vorbild eines Ritters neu verkörpert. Ich ſchwieg; mein Vater mußte die Menſchen und ihren Werth beſſer kennen als ich.

Schon ſeit einiger Zeit hatte Dein Vater uns mitgetheilt, daß er demnächſt mündig erklärt werden würde und alsdann die Pagerie verlaſſen werde, um die Verwaltung ſeiner Güter zu übernehmen. Seine Eltern ſind, wie Du weißt, ſehr früh verſtorben und mit einundzwanzig Jahren war Dein Vater Herr ſei⸗

nes Eigenthums und ſeiner Handlungen. Es ent ging

mir nicht, daß ihm der Abſchied ſchwer wurde; war er ja überhaupt in der letzten Zeit unruhig und tief⸗ ſinnig geweſen und hatte oft vergeſſen, Papa zu